Campeches-Tigaiga-Ruiz (T-34) - Waldnahe Schutzlandschaft
Das Schutzgebiet Campeches–Tigaiga–Ruiz umfasst hang- und schluchtenreiche Bereiche im Norden Teneriffas. Es liegt im Übergang zwischen tiefer gelegenen Kulturlandschaften und waldnahen Höhenstufen und zeichnet sich durch eine ausgeprägte Strukturvielfalt aus.
Landschaftlicher Rahmen
Steile Hänge, bewaldete Abschnitte, Schluchten und terrassierte Flächen prägen das Gebiet. Unterschiedliche Expositionen und Höhenlagen erzeugen ein Mosaik aus Mikroklimaten, das sowohl feuchtere als auch trockenere Bedingungen umfasst.
Waldnähe und Übergangszonen
Campeches–Tigaiga–Ruiz liegt in unmittelbarer Nähe zu Waldlebensräumen. Übergänge zwischen geschlossenen Vegetationsstrukturen, offenen Bereichen und Schluchten sind hier besonders ausgeprägt. Für die Fauna entstehen dadurch wichtige Vernetzungsräume zwischen Nahrung, Rückzug und Fortpflanzung.
Fauna und Nutzung der Strukturen
Die Tierwelt nutzt die Vielfalt der Strukturen. Vögel profitieren von der Kombination aus Deckung und Offenheit, Reptilien von sonnenexponierten Flächen und Rückzugsmöglichkeiten, wirbellose Tiere von feuchteren Nischen in Schluchten und Vegetationsresten.
Schutzgedanke und Einflussfaktoren
Der Schutzstatus dient dem Erhalt des Landschaftsbildes und der ökologischen Funktionen dieser Übergangslandschaft. Nutzung, Wegeführung und Eingriffe wirken sich hier besonders auf die Vernetzung der Lebensräume aus und können Barrieren für die Fauna schaffen.
Verhalten im Gebiet
Wege sollten eingehalten und Schluchtbereiche nicht betreten werden. Strukturen wie Steinhaufen, Vegetationsreste und Hangkanten sind Lebensräume und keine beliebig veränderbaren Elemente.