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Costa de Acentejo (T-36) - Küstenräume unter Schutz

Die Costa de Acentejo ist ein langgestreckter Küstenabschnitt im Norden Teneriffas, der durch steile Klippen, schmale Übergangszonen und direkte Meeresnähe geprägt ist. Der Schutzstatus trägt der besonderen Empfindlichkeit dieses Küstenraums Rechnung.

Küstenform und Dynamik

Steilhänge, Abrisskanten und felsige Küsten bestimmen das Landschaftsbild. Brandung, Salzsprühnebel und Wind wirken dauerhaft auf die Strukturen ein. Dadurch entstehen spezialisierte Lebensräume, die nur von angepassten Arten genutzt werden können.

Übergänge zwischen Land und Meer

Die ökologische Bedeutung der Costa de Acentejo liegt in den Übergängen. Landseitige Strukturen, Spritzwasserzonen und küstennahe Meeresbereiche greifen hier unmittelbar ineinander. Für viele Tierarten sind diese Übergänge entscheidend für Nahrungssuche und Rückzug.

Fauna der Küstenhänge

Die Tierwelt ist durch die Nähe zum Meer und das steile Relief geprägt. Vögel nutzen Aufwinde entlang der Klippen, wirbellose Tiere besiedeln feuchte Nischen und Spalten, Reptilien finden in sonnenexponierten Bereichen geeignete Wärmeplätze.

Schutzzweck und Belastungen

Der Schutz dient dem Erhalt der Küstenlandschaft und ihrer ökologischen Funktionen. Störungen entstehen vor allem durch Wege, Bebauung, Freizeitnutzung und indirekte Einflüsse aus dem Hinterland. Aufgrund der steilen Topografie wirken Eingriffe oft weit über ihren Ursprung hinaus.

Verhalten im Schutzgebiet

Küstenpfade sollten nicht verlassen, Abkürzungen an Hangkanten vermieden und keine Strukturen verändert werden. Auch scheinbar stabile Felsbereiche können Teil empfindlicher Lebensräume sein.