La Caleta (T-40) - Wissenschaftlich geschützter Küstenraum
Das Schutzgebiet La Caleta liegt an der Küste Teneriffas und umfasst einen kleinräumigen, aber ökologisch bedeutsamen Übergangsraum zwischen Land und Meer. Der Schutzstatus trägt der hohen Sensibilität dieser Küstenzone Rechnung.
Küstennähe und Strukturreichtum
Felsige Ufer, kleine Buchten und flache Übergänge prägen das Gebiet. Gezeiten, Brandung und Salzsprühnebel beeinflussen die Standortbedingungen dauerhaft. Dadurch entstehen Lebensräume, die nur von spezialisierten Arten genutzt werden können.
Übergangszonen als Lebensraum
Besonders bedeutsam sind die Übergänge zwischen terrestrischen und marinen Bereichen. Hier wechseln Feuchte, Temperatur und Nahrungsangebote auf engem Raum. Diese Dynamik fördert eine differenzierte, aber störanfällige Fauna.
Fauna der Küstenbereiche
Wirbellose Tiere dominieren viele Strukturen, ergänzt durch Fische in küstennahen Zonen und Vögel, die den Bereich zur Nahrungssuche nutzen. Reptilien halten sich bevorzugt in sonnenexponierten, landnahen Bereichen auf.
Schutzstatus und Nutzungsdruck
Der Schutzstatus dient der Sicherung ökologischer Funktionen in einem Raum, der häufig stark genutzt wird. Freizeitaktivitäten, Trittschäden und Eingriffe in Uferstrukturen stellen die größten Belastungsfaktoren dar.
Verhalten im Gebiet
Küstenbereiche sollten nur an vorgesehenen Stellen betreten werden. Das Umsetzen von Steinen, das Sammeln von Tieren oder Pflanzen und das Betreten sensibler Zonen sollten vermieden werden.